Ein historischer Abriss der Geschichte Italiens

Im Mittelmeer liegt eine herrliche Halbinsel, welche jährlich unzählige Touristen begrüßt: Italien. Sardinien, Sizilien und ferner einige kleinere Inseln gehören dazu und bilden den Form eines Stiefels. Die Ostküste wird ursprünglich als so genannte Italienische Adria bezeichnet, gleichwohl stellt die Westküste die Italienische Riviera dar. In diesem Gebiet gibt es zwei bekannte Vulkane: der Ätna und der Vesuv. Der Vesuv war zuletzt 1944 aktiv, wogegen der Ätna, auf Sizilien, noch immer aktiv ist. Seine letzte Eruption liegt gerade mal 2 Jahre zurück. Der Norden von Italien ist, aufgrund der Alpen, sehr bergig. Berühmteste Erhebung ist, an der Grenze von Frankreich, der Mont Blanc.
Italien hat eine eindrucksvolle Geschichte zu verzeichnen. Das Land war, unter Führung Caesars, Zentrum des Römischen Reiches. Im 9. Jahrhundert teilte sich das Land, der Norden gehörte zum Heiligen Römischen Reich, der Süden wurde von den Normannen erobert. Bis zum 15. Jahrhundert gliederte sich die Halbinsel in Venedig, Florenz, das süditalienische Königreich, Mailand und den Kirchenstaat. Im 16. Jahrhundert erkämpfte sich Spanien das Land, musste die Führung jedoch 1796 an Frankreich abgeben. Als Napoleon seine Herrschaft abtrat, gehörte Italien zum Kaiserreich Österreichs. 1922 marschierte Mussolini in Rom ein und übernahm die Herrschaft. Das Land blieb, nach dem Weltkrieg, weitestgehend einheitlich, kleine Teile des Gebietes wurden an Frankreich, Griechenland, Slowenien und Kroatien abgegeben. Heute leben hier etwa 60 Millionen Einwohner (Stand 1. Januar 2010).
Die geschichtsträchtigste Stadt in Italien ist Rom, sie war Mittelpunkt des Römischen Reiches und wird im Volksmund auch als die Ewige Stadt bezeichnet. Mittelpunkt einer sehenswerten Reise sind, ohne Zweifel das Amphitheater und das Pantheon. Das Pantheon ist fast vollständig unversehrt und gilt als die mächtigste Kuppel der Welt. Einstiger Austragungsort von Gladiatorenkämpfen ist das Amphitheater, eine runde, unüberdachte Arena mit zahlreichen Sitzreichen, auch Kolosseum genannt. In der Hauptstadt von Italien steht der weltbekannte Trevi-Brunnen. Mit einer Höhe von 26 Metern und einer Breite von 50 Metern ist die Größe des Bauwerks beachtlich.
Mailand ist die zweitgrößte Stadt des Staates. Hier steht die größte Kirche der Welt, der Mailänder Dom. Die Größe dieses Bauwerks ist beeindruckend. Allein die Außenfassade enthält eine Reihe von großartigen Details, dass dem Betrachter beim Betreten des Doms fast der Atem stockt. Noch dazu ist das Dach des eindrucksvollen Gebäudes, mittels eines Fahrstuhls oder durch Treppen, begehbar. Von dort bekommt man einen unvergesslichen Blick auf die Stadt. Für Liebhaber der Naturgeschichte ist das Museo Civico di Storia Naturale di Milano zu empfehlen. Hier sind fossile Gegenstände und Tiere auf zwei Ebenen ausgestellt. Im Museo Bagatti Valsecchi sind viele Kunstwerke aus der Zeit der Renaissance zu finden.
Die Stadt Florenz ist zwar mit etwa 370 000 Einwohner (Stand 31. Dezember 2009) kleiner als Mailand, genießt mit der außergewöhnlichen, florentinischen Architektur einen hohen Stellenwert. Zentraler Platz ist der Piazza della Signoria mit der Statue David von Michelangelo. Die Statue ist zwar lediglich eine Kopie, für den Betrachter ist dennoch kein Unterschied bemerkbar. Daneben steht der prachtvolle Neptun-Brunnen, aus der Zeit der Renaissance. Der gewaltige Palazzo Pitti wurde 1458 erbaut und ist eher schlicht, aus groben Steinen, gehalten. Ferner beherbergt der Palast eine Reihe von Museen, beispielsweise die königlichen Gemächer, die Galleria Palatina oder Galleria d’Arte Moderna. Dahinter liegt der bekannteste Garten von Italien, der Boboli-Garten. Er besticht durch seine atemberaubende Schönheit, man findet hier Skulpturen, inmitten von Pflanzen, sowie eine Grotte. In jeder Stadt findet der Gast mehrere Tourist-Informationen, um weitere Auskünfte zu erhalten. In den Alpen sind vor allem im Winter Ski und Snowboard angesagt.

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